Vorgehensweise

Das Hochwasserschutzkonzept soll nach den Vorgaben des Informations- und Beratungszentrums Hochwasservorsorge des Landes Rheinland-Pfalz in einem 3-stufigen Verfahren erarbeitet werden.

Im ersten Verfahrensschritt sind mehrere Informations-veranstaltungen für die Einwohner der Gemeinde Grafschaft vorgesehen. Daneben sollen einzelne Workshops durchgeführt werden, bei denen die Bürgerinnen und Bürger von voraussichtlich je 2 Ortsbezirken ihre Fragen, Erkenntnisse aus den vorangegangenen Starkregenereignissen und Anregungen zur Abhilfe von Hochwasserschäden vortragen können.

Welche Aufgaben hat das Ingenieurbüro?

Aufgabe des beauftragten Ingenieurbüros ist es, die Gemeinde Grafschaft bei der Aufstellung des Starkregen- und Hochwasserschutzkonzeptes zu beraten und bei der Durchführung zu helfen.
Im Einzelnen:

  • Macht sich das Büro im Vorfeld mit der Starkregen- bzw. Hochwassersituation vertraut,
  • Informiert sich über bereits durchgeführte sowie laufende und geplante Hochwasserschutzmaßnahmen und den Stand der kommunalen Starkregen- und Hochwasservorsorge,
  • Bereitet die Besprechungen und Versammlungen in Absprache mit der Gemeindeverwaltung inhaltlich und organisatorisch vor,
  • Moderiert und protokolliert den Ablauf der Versammlungen,
    nimmt eine Auswertung vor und formuliert die besprochenen Maßnahmen.

In einem zweiten Schritt sollen dann von einem geeigneten Ingenieurbüro die Bereiche, die von Starkregenereignissen gefährdet sind aufgenommen, in Gefahrstufen eingeteilt und konkrete Maßnahmen zur Gefährdungsvorsorge vorgeschlagen werden. Anschließend sollen detaillierte Maßnahmen erarbeitet, in eine Priorität zueinander gestellt und deren Umsetzung kontrolliert werden.

Im dritten Schritt werden die Maßnahmen umgesetzt und anschließend die Ergebnisse dokumentiert. Zusätzlich wird das Konzept kontinuierlich weiterendwickelt und angepasst.

Die notwendigen Voruntersuchungen (Phase 1) für dieses Konzept wurden am 07.07.2016 durch den Haupt-, Finanz-, Personal- und Vergabeausschuss an das Ingenieurbüro Steen-Meyers-Schmiddem aus Bonn vergeben.
Inzwischen ist die Phase 1 abgeschlossen und ein Voruntersuchungsbericht erstellt. Dieser kann hier abgerufen werden.
Die gesamte Konzepterstellung wird insgesamt voraussichtlich 1 ½ Jahre (bis Dezember 2018) in Anspruch nehmen.

Maßnahmenkatalog

Der Maßnahmenkatalog wird auch nach Erstellung des Hochwasserschutzkonzeptes weiter geschrieben, um mögliche Anregungen der Bürger oder Ideen der Gemeindeverwaltung zusammen zu tragen, zu prüfen und ggf. nach und nach um zu setzen.

Denn die Starkregenvorsorge der Gemeinde Grafschaft ist ein Projekt, dass sich womöglich über Jahrzente ziehen wird.

Präsentationen Gemeinde Grafschaft