Praxishilfen Gewässeranlieger

Grundsätzlich darf im 10-Meter-Bereich eines Gewässers dritter Ordnung, also an allen Bächen oder Grabensystemen, keine beweglichen Objekte gelagert werden, da diese als Schwemmgut im Starkregenfall Durchlässe zusetzen und Brücken verklausen können. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Bußgeldern seitens der Kommune oder der unteren Wasserbehörde sanktioniert werden.

Freihalten der Gewässerrandstreifen von Schwemmgut (innerhalb des 10m-Bereiches)

  • Die Bepflanzung der Gewässerrandstreifen sollten mit regionalen und für heimischen Gewässer typischen Pflanzen erfolgen. Verzichten Sie am 10-Meter-Bereich des Gewässers auf sämtliche Dünge- und Pflanzenschutzmittel!
  • Die Entnahme von Wasser ist nur mit Handschöpfgeräten (z. B. Gießkanne, Eimer) gestattet. Eine Entnahme von Wasser mit Pumpen ist ohne Genehmigung nicht gestattet.
  • Der Bau von Treppen zum Gewässer ist nicht erlaubt. (Genehmigungen können im Ausnahmefall erteilt werden.)
  • In Niedrigwasserzeiten kann die Entnahme von Wasser aus den Gewässern eingeschränkt bzw. verboten werden.
  • Tipp:  Wenn immer möglich, Regenwasser aus Regentonnen zur Gartenbewässerung nutzen.

    Entnahme des Wassers mit Gießkanne, nicht mittels einer Pumpe

  • Gewässer nicht aufstauen, da dies die Wanderung der Fische
    und Kleinlebewesen behindert.

    Grünschnitt- und Kompostlagerung außerhalb des Gewässerrandstreifens (10m-Bereich)

  • Kompost und anderer Grünschnitt darf nicht im 10-Meter-Bereich eines Gewässers gelagert werden.